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Ziel meiner Arbeit ist es Schauplätze zu schaffen in denen sich Betrachter und Beteiligte mit den Wechselwirkungen von Innen und Aussen, umbautem, definiertem Raum und nicht konventionell definiertem, ausserhalb liegenden Terrain auseinandersetzen. Die Gegenüberstellung von unbegrenzten und begrenzenden Dingen dient dem Sichtbarmachen des bereits Sichtbaren als Teil des Bildes einer gesuchten, größeren Ganzheit.

 

Eine Hauptstrategie meiner Rauminstallationen ist es, vorhandene Situationen, Räume, bestehende funktionale Systeme aufzugreifen und diese durch minimale Interventionen neu zu definieren, zu öffnen, und dabei skulptural gedacht gewissermassen von innen nach aussen “umzustuelpen”. Ich nutze dabei Hohlräume, Volumina, Schachteln, Serien, Doppelungen und Spiegelungen um auf das Einwirken und Suchen nach vemeintlichen Weltsystemen zu verweisen, welche in einem lapidaren Ding, einer profanen Fassade oder Alltagskulisse die Struktur der Konventionen erkenntlich machen.

 

Durch Verunsicherungen im Sichtbaren werden die wirksamen Bedingungen der Grenzziehungen und Umbauungen deutlich, welche das Erleben in Folge  des Erlernten, Konventionellen bestimmen. Meine Eingriffe  lenken Handlung und Zeitablauf; sie werden zu sinntragenden und sinnumstrukturierenden Elementen, entfalten dabei das Moment eines Widerstands gegenüber dem verbleibenden Zeit-Raum, der die übrige Welt andeutet, bildet so eine Differenz, um zu einer neuen Erkenntnis zu gelangen. Es entsteht eine instabile Einheit, die in der Unwägbarkeit ihrer Wahrnehmung mit dem Blick auf ein mögliches Gesamtbild den Betrachter dazu herausfordert, entstandene Leerstellen selbständig zu erkennen und auszufüllen.