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BRIX

 

 

BRIX existierte von 1997-2006 als nomadisierendes Kunstprojekt.

 

BRIX ist eine Weiterentwicklung der Arbeit  Der andere Raum. Im BRIX werden die BesucherInnen an der Entwicklung einer größeren künstlerischen Arbeit beteiligt dadurch, dass sie eigene Objekte oder Aktivitäten in einen Prozeß einbringen oder  durch ihre bloßen Anwesenheit. Ein Anliegen von BRIX ist es, Kunst in einem kommunikativen Prozeß mit anderen KünstlerInnen zu produzieren unter Aufgabe bzw. Vermischung von Teilen der Autorenschaften und versteht sich so als eine soziale bzw. geistige Skulptur, die sich auf vorhandene Situationen einläßt und diese transformiert. 

 

Ein Teil des Projekts ist der ortsunabhängige, aus Gasbetonblöcken immer wieder unterschiedlich gestaltete offene BRIX- Galerieraum, der künstlerische Arbeiten und Objekte, die sich mit den BRIX-Aktivitäten entwickeln, präsentiert. Die jeweiligen Ausstellungskonzepte wollen Dialoge zwischen den einzelnen Arbeiten evozieren und so die Autorschaftsfrage hinterfragen. 

 

Anke Westermann reflektiert mit dieser Arbeit Parameter der Kunstproduktion und -rezeption. Eine Grundhaltung ihrer künstlerischer Arbeit ist die Tatsache, daß Kunst nie existiert ohne bzw. immer beeinflußt wird von Kontext und Betrachter. Manchmal wird ein Sammler oder Kurator mehr zum Autor als die KünstlerInnen, mit deren Arbeiten er umgeht. So versteht Anke Westermann das BRIX als eine gesellschaftliche Modellsituation und nimmt dort als Künstlerin verschiedene Rollen an wie Spielleiterin, Kuratorin oder Galeriebetreiberin und möchte mit BRIX einen anderen, leicht versetzten Blick auf die (Kunst-)Welt eröffnen. So sieht BRIX oft auf den ersten Blick aus wie ein normaler Ausstellungsraum, ist aber gemeint als ein Spiel mit der Idee von Galerie.

Der Name BRIX ist eine Modifikation von “bricks” ( engl. Bauklötze).


www.brixbrix.de