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Poliflur

Poliflur ist eine Werkreihe, die in 2006-09 in Kooperation mit dem Ingenieur für Landschaftsnutzung Ludger Drunkemühle realisiert wurde.

 

In der Poliflur-Reihe sind situative Ausstellungs- Installationen für nicht oder ungünstig genutzte Flächen und Räume im innerstädtischen aber auch im ländlichen Bereich entstanden. Das in Berlin und seinem Umland immer noch prägende Thema "temporäre Nutzung"wird mit ortspezifischen Projekten, die sich neuer Formate bedienen, sich dabei aber immer auch auf "klassische" Kunstpräsentation beziehen, bearbeitet. 

 

Poliflur heißen Skulpturen, die einen Raum neu definieren und dabei auch Beiträge eingeladener KünstlerInnen beherbergen können. Diese Rauminstallationen sind prozesshaft angelegt, so dass die Ausstellungen erst zur Finissage komplettiert sind. 

Poliflur besetzt Zwischenräume und ist interessiert an den Wechselbeziehungen zwischen kulturellen und vermeintlich natürlichen Phänomenen bzw. solchen aus der sogenannten realen oder Alltagswelt. Bei den Arbeiten werden Anlieger, anrainende Netzwerke und mit verwandten Themen befaßte KünstlerInnen miteinbezogen. 

 

Grundüberlegungen zur Autorschaft und kommunikativen und prozeßhaften Arbeitens, die auch bei BRIX Umsetzung fanden, fließen ein in die für den jeweiligen Ort entwickelten Ausstellungskonzepte mit Poliflur, die uns Menschen im Spannungsfeld zwischen Natur und Kultur reflektieren.  

 

Der Name Poliflur verweist auf die erste in dieser Reihe realisierte landschaftsbezogene Arbeit im Kunstverein LandKunstLeben.

Der Wortbestandteil “poli” wird hergeleitet von dem griechischen Wort Polis, das die Einwohner der Stadtgemeinschaft benennt. “Flur” leitet sich von der Fläche ab, auf der die jeweiligen Handlungen durchgeführt werden. 

  

www.xpoliflur.de