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Projektor

Open Call/ Einladung zur Teilnahme am Stadtraumprojekt Projektor !

 

Projekt:

Projektor will eine Stadtentwicklungsdebatte unter künstlerischen Gesichtspunkten neu beleben.

Alle Interessierten, egal ob Künstler, Architekten und auch engagierte Anwohner, sind herzlich eingeladen, sich mit einer Zeichnung oder einem Entwurf zum Thema zu beteiligen.

Diese werden auf der Wand des Gebäudes Almstadtstrasse 51  (Plattenbau) in 10119 Berlin-Mitte über die temporäre Baulücke per Beamer großformatig projiziert.
 

Die jeweiligen Beiträge können einfache Gebäudeskizzen sein wie auch architekturalternative Nutzungsmöglichkeiten beschrieben oder auch z.B. reine Ideen per Text ausdrücken.

Die Technik verfremdet die Zeichnungen etwas. Diese darum bitte möglichst kontrastreich auswählen, also möglichst s/w Bitmap-Dateien einreichen Das Augenmerk liegt also eher auf einer Reduktion der Informationsdichte, so dass die einzelnen Abeiten etwas emblemhaftes, objekthaftes wie ein Modul oder eine Schablone bekommen.
 
Die eingereichten Zeichnungen bitte  als Bitmap-Grafik-Datei (.bmp)  mind. 1920 x 1080,   an projektor(at)ankewestermann.de schicken.

 

Hintergrundinformationen:

Seit den frühen 1990er Jahren waren es gerade die diversem "Nicht-Orte", die der wieder vereinigten Stadt Berlin eine grosse Anziehungskraft verliehen haben. Projektor will die heute weitgehend verschwundene Imaginationskraft und Potentialität modellhaft neu aufzeigen, neuere Utopien und Perspektiven aufnehmen und wahrnehmbar machen.
Projektor bezieht sich auf den Berliner Stadtraum, könnte in seiner Methodik aber auch beispielhaft für andere Städte stehen. Es ist als disziplinübergreifendes Projekt von Kunst und Architektur angelegt.

Aus künstlerischer Perspektive wird hier empirisch nach einer Grammatik der Stadt gesucht, die vorhandene Raummuster, wie auch ihre Architekturgeschichtsschreibung und -theorie einbezieht, dabei den Ansatz einer Nonlinearität der Zeit verfolgt, und somit unterschiedliche Zeitschichten und Wahrnehmungsebenen miteinander verbindet um, zunächst im Sinne einer Heterotopie, Platz zu schaffen für individuelle Perspektiven.

Weiteres Ziel ist die Entwicklung eines modularen "Werkzeugkastens", auf dessen Grundlage Archiskulptur in veränderbarer Modellkonfiguration errichtet , und schließlich auf spielerische Weise dazu beitragen kann, zukünftige stadtplanerische Prozesse zu optimieren. Weitere Projektstandorte sind dazu in Planung. Siehe auch Projektor.

 

Am 1.Juli 2015 wurde in der Vitrine der Wechselstuben auf der Grünfläche Almstadt- /Rosa-Luxemburg-Straße bereits ein Auschnitt aus dem tischgroßen Stadtmodell von Anke Westermanns Projektor gezeigt, das  "im Verborgenen" gefertigt, die unterschiedlichen Ansätze der Einreichungen zu einem universellen Denklabor zusammenfügen will. -> Bauen Berge Bücher


Danke!
Freue mich schon auf unterschiedlichste Beiträge.

 

viele Grüße,
Anke Westermann

Projektor